Erinnerungen sind
eine wunderbare Quelle, aus der man beim schreiben schöpfen kann. Du kannst in
einer Erinnerung Momente schöner ausmalen als sie jemals gewesen sind, oder sie
schlechter reden als sie sich in Wirklichkeit zugetragen haben. Du kannst sie
zusammenpuzzeln und auseinandernehmen, etwas hinzufügen oder weglassen, du kannst
sie einfach kommen oder gehen lassen. Es sind Fragmente, wie etwa Gefühle, Situationen, Lieder und Worte, die man sich einfach herauspicken kann und nur noch mit Worten und Inhalt anzureichern braucht. So entstehen Texte, deren Inhalt zwar größtenteils erfunden ist, aber durch den sich dennoch ein Hauch deiner selbst zieht.
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